Stimmt es, dass Baucher Gebisse eine Hebelwirkung erzeugen und Druck auf das Genick ausüben? Ist ein Baucher Gebiss eine gute Wahl für ein starkes Pferd? Lasst uns solche Mythen aus der Welt schaffen!

Ein Baucher Gebiss hat einen oberen Schenkel, der am Mundstück befestigt ist und an dessen Ende sich ein kleiner Trensenring befindet. Die Backenstücke des Zaumzeugs werden am oberen Schenkel befestigt, während die Zügel in den Trensenring eingeschnallt werden.


Es ist ein weitverbreiteter Mythos, dass Baucher Gebisse, Genickdruck und eine Hebelwirkung erzeugen. Zeit, mit solchen Mythen aufzuräumen!
Wenn Sie die Zügel aufnehmen, hebt sich das Gebiss im Pferdemaul und die Backenstücke werden entlastet. Dadurch wird der Druck auf das Genick reduziert. Ein Baucher Gebiss hat somit tatsächlich eher die gegenteilige Wirkung, als viele vermuten.
Der Grund dafür, dass ein Baucher Gebiss keine Hebelwirkung und keinen Genickdruck erzeugen kann, liegt darin, dass es lediglich einen kurzen oberen Schenkel, aber keinen unteren Schenkel besitzt und ohne Kinnkette verwendet wird. Daher entsteht keine Hebelwirkung, wie sie bei einem Gebiss mit unteren Schenkel und Kinnkette auftritt.
Nachdem wir den Mythos widerlegt haben, dass Baucher Gebisse eine Hebelwirkung und Genickdruck erzeugen, wissen wir nun, dass sie nicht schärfer wirken als Wassertrensen mit losen oder festen Ringen. Sie unterscheiden sich vielmehr in ihren Druckpunkten und ihrer Wirkungsweise.
Baucher Gebisse eignen sich häufig für Pferde mit folgenden Eigenschaften und Problemen:
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